Mein Flugplan ging von Paris, über Dubai nach Malé, der Hauptstadt der Malediven. Klang eigentlich ganz einfach, ja geradezu nett. Der erste Flug war dann mit Emirates auch kein weiteres Problem, gutes Essen und eine erstklassige Sammlung an Filmen inklusive.
Der zweite, etwas kürzere Flug, zog ebenfalls relativ unspektakulär an mir vorbei. Doch auch hier sollte ich wieder keinen Schlaf finden. Völlig übernächtigt kam ich dann morgens um Neun in Malé an. Nach schier endlosem Warten vor der Passkontrolle, die ich mit heimlicher Freude auf einen guten Schluck Whisky aber gut überstand, verlor ich den edlen Tropfen umgehend in der anschließenden Zollkontrolle. Ich hätte die von mir nach den Zollbestimmungen befragte Verkäuferin in Paris, am liebsten erwürgt. Auch das gutes Zureden auf den Zöllner, eines der Sekretäre unserer Hauptbüros in Malé, sollte nach einer weiteren Stunde nichts bringen. Aslam, ich danke Dir trotzdem.
Völlig demoralisiert ging es dann schnurstracks ins Krankenhaus zum medizinischen Test. Der absolute Albtraum von einem Wartezimmer, inklusive eines pedantisch ausgearbeiteten Foltersystems zur Anzeige der Patientenfolge. I
Nach circa anderthalb Stunden schlaftranigen Wartens, wurde mir dann innerhalb von 10 Minuten mein Blut ausgesaugt und meine Lunge photographiert. Irgendwie hab ich es im Anschluss noch geschafft mir eine maledivische Telefonnummer zu besorgen, die Einrichtung eines Kont
Von dort ging es dann mit einer unglaublich schnellen Propellermaschine, in anderthalb Stunden 500km nach Gan im Addu-Atoll. Dumm daran war nur, dass unsere Insel in dem Atoll direkt nördlich davon liegt, wir also quasi darüber hinweg flogen. Nur um eine Stunde später, mit exakt der selben Maschine zu eben jenem besagten Atoll weiter zu fliegen. Der Sinn dieser Aktion
Nach einem irgendwie magisch herbei gezauberten Abendbrot, bin ich dann tot in mein Bett gefallen und Schlief den Schlaf der Gerechten.





